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Burghausen - Dorfplatz
Bienitz - Was ist das?

 

 

 

 

Ein fundierter Einblick in die Ortsgeschichte von Burghausen ist ohne Einbeziehung der Flora, Fauna und Nutzung des Bienitz nicht möglich. Der Bienitz ist unlösbar mit der Entwicklung von Burghausen verbunden. In historischen und heimatkundlichen Schriften wird Burghausen oft nur in Verbindung mit dem Bienitz erwähnt, teilweise sogar dem Bienitz untergeordnet.

 

In historischen Karten wird der Bienitz manchmal auch „Piens“ genannt, so wie er oft von Burghausenern auch ausgesprochen wurde. Das Wort „bieni“ aus dem Altsorbischen bedeutet soviel wie „Wurzelstock“, was auf Rodungen im 7./ 8. Jahrhundert schließen lässt, später aber wieder Bewaldung erfolgte.

 

 

Der Bienitz stellt sich als bewaldeter Hügel dar, der westlich steil in die vom Zschampert (ein Bach, der im Auenwald in die Luppe mündet) durchflossenen Wiesen abfällt. Er gehört zu einem Endmoränenzug, der sich in der Saalekaltzeit herausgebildet hat, und besteht aus Ablagerungen aus der Stillstandsperiode des Eises. Er befindet sich in der Bodengroßlandschaft der Lößböden (Mitteldeutsches Löß-, einschließlich Sandlösgebiet).

 

Die Mitten durch die Burghausener Flur führende unvollendete Wasserstraße, der Elster-Saale-Kanal, trennt auch den Bienitzwald in einen südlichen und einen nördlichen Teil. Der nördliche Bienitzteil bildet den Übergang zu den Auewiesen und dem Auenwald.

 

Der Bienitz-Westhang steht als Flächennaturdenkmal unter Naturschutz. Der Wald- und Wiesenbestand hat eine einzigartige Fauna und Flora, die als botanische Berühmtheit gilt. Auch geologisch und historisch ist der Bienitz äußerst interessant. Der Bienitz wurde teilweise als Erholungsgebiet und teilweise als Militärobjekt genutzt.

 

Eine vielfältige Flora und Fauna ist charakteristisch für den Bienitzwald und die angrenzenden Wiesen. Aus der Jungsteinzeit befinden sich hier einige Hügelgräber. Sie werden als die ältesten Denkmale in Nordwestsachsen eingeschätzt.

 

 

Der grüne Hügel und seine Umgebung galten einst als „Perle Nordwestsachsens“, doch Militär und Industrie spielten über viele Jahrzehnte übel mit.

 

 

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